Der Sprint / Sprinter
Der Sprint oder Kurzstreckenlauf ist eine zyklische Sportart, also mit sich wiederholenden Bewegungsabläufen. Ziel dabei ist, eine Strecke mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit, die der menschliche Organismus erlaubt, zu überbrücken.
Sprintstrecken sind in der Regel 50 bis maximal 400 Meter lang; die letztgenannte Strecke wird umgangssprachlich schon Langsprint genannt. Die Laufstrecken 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter sowie 100 Meter Hürden (bei Frauen) und 110 Meter Hürden (bei Männer) sowie 400 Meter Hürden sind olympische Disziplinen.
Der Kurzstreckenlauf ist jedoch einer der ältesten olympischen Disziplinen. Unterschieden wird für die Abgrenzung von Mittelstreckenlauf und Langstreckenlauf über die Energieversorgung: Sie erfolgt beim Sprint in der Regel ohne Sauerstoffbeteiligung (Fachbezeichnung: anaerob). Mit ca. 4-6 % ist der Wirkungsgrad sehr gering. Ein gut trainierter Sportler kann diese anaerobe Phase höchstens eine Minute durchhalten.
Der beim Sprinter angewandten Vorfuß - der auch von manchen Läufern Ballenfuß genannt wird - prallt bei der Aufsetzphase im Bereich des Großzehenballens auf. Es folgt nur eine sehr kurze Aufsetzbewegung des Mittelfußes hin bis zur Rückfuß (Ferse). Danach wiederholt sich dieser Vorgang und der Läufer stößt den Fuß über den Großzehenballen wieder ab.
Beim Sprint sollten die Beine grundsätzlich in einer angehobener Position einen rechten Winkel zum Körper beschreiben. Das Knie sollte auch grundsätzlich im rechten Winkel angewinkelt werden. Bei einigen Läufern führen kleine Schritte zu guten Ergebnissen; in der Regel versuchen jedoch Läufer bei Kurzstrecken die Länge der einzelnen Schritte zu maximieren.
2007-06-12 09:40:26
Sehr interessanter Artikel .. Sehr zu Emfehlen zu diesem Thema ist auch die Seite http://www.lauf-schuh.de